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Schwäbischer Albverein e.V.
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Wanderwoche 2002 23. – 29.06.2002 im Berchtesgadener Land mit Standquartier Hotel „Salzberg" in Berchtesgaden

Die Wanderwoche 2002 führte 31 Wanderer in das reizvolle Berchtesgadener Land. Zur Einstimmung auf die Wanderwoche erfolgte der Treffpunkt in der Ramsau mit einem Rundgang um den Hintersee und durch den Zauberwald bevor die Unterkunft im Hotel „Salzberg" in Berchtesgaden bezogen wurde.

Am Montag durchstieg die ganze Gruppe die Wimbachklamm bis zum Wimbachschlösschen, einem früheren Jagdschloss der bayerischen Könige. Eine kleinere Gruppe stieg noch zur Wimbachgrieshütte auf. Auf gleichem Weg ging es nach Wimbach zurück. Die freie Zeit am Nachmittag nutzten einige zur Besichtigung des Salzbergwerks in Berchtesgaden.

Der Kehlstein mit dem Kehlsteinhaus, eine Hinterlassenschaft des Nationalsozialismus, heute als Bergrestaurant betrieben, stand am Dienstag auf dem Programm. Die erste Gruppe bewältigte die 800 m Aufstieg zu Fuß und konnte dabei die Alpenflora bewundern. Die zweite Gruppe nahm den Kehlsteinbus in Anspruch, wobei die letzten 130 Höhenmeter ebenfalls zu Fuß aufzusteigen waren, außer man ließ sich mit dem Aufzug direkt ins Kehlsteinhaus transportieren.

Der herrliche Königsee war das Ziel des vierten Tages. Die „Bergsteigergruppe" stieg vom Ort Königsee über die Kührointalm zur Achenkanzel auf. In 800 m Höhe über dem Königsee bot sich bei strahlendem Sonnenschein ein wunderschöner Ausblick auf den See und das bekannte St. Bartholomä. Auf dem nur für trittsichere und schwindelfreie Geher geeigneten Rinnkendlsteig ging es steil bergab nach St. Bartholomä. Die zweite Gruppe war mit dem Elektroboot nach Salet gefahren, wanderte um den Obersee zur Fischunkelalm und machte in St. Bartholomä einen Zwischenhalt.

Das Donnerstagsprogramm konzentrierte sich auf das Gebiet Obergern. Eine Gruppe mit neun Wanderern fuhr mit der Seilbahn vom österreichischen St. Leonhard zum Geiereck hinauf und überquerte den Untersberg über den Salzburger Hochthron bis zum Stöhrhaus, von dort absteigend nach Obergern. Der Rest der Wandergruppe besuchte die bekannte Marienkirche Maria Gern und unternahm eine Rundwanderung mit 400 Höhemeter über die Kneifelspitze und wanderte nach Maria Gern zurück.

Über Nacht setzte Regen ein, der leider den ganzen Freitag anhielt. Trotzdem besuchte man die Kugelmühle am Auslauf der Almbachklamm, wo seit 100 Jahren Steine aus dem Bachbett mit Wasserkraft zu Kugeln in verschiedenen Größen geformt werden. Im Regen stieg man die imposante Almbachklamm hinauf bis zur Wallfahrtskirche Ettenberg. Dort wurde das Bussenlied gesungen und man stieg anschließend über den Hammerstielsteig zur Kugelmühle hinab.

Am Samstag wurde nach dem Frühstück und einem Gruppenfoto vor dem Hotel die Heimreise angetreten, wo beim abschließenden gemeinsamen Essen dem Wanderführer für die gelungen Wanderwoche gedankt wurde.

Weitere Auskünfte und Ansprechstelle: info@albverein-riedlingen.de
 

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