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Buswanderung "Fahrt ins Blaue"
Die Buswanderung "Fahrt ins
Blaue" entstand aus dem Wunsch der Seniorengruppe für ein gemeinsames
Vorhaben für "Alt" und "Jung", um den Kontakt zwischen der "älteren"
und "jüngeren" Generation nicht nur auf die sonstigen Veranstaltungen
der Ortsgruppe zu beschränken.
Mit der Beschreibung der
Buswanderung "Fahrt ins Blaue" möchte die Ortsgruppe "appetitanregend"
wirken, um einen entsprechenden Anreiz für eine Teilnahme an
zukünftigen Veranstaltungen dieser Art zu geben.
Die diesjährige "Fahrt ins Blaue"
begann am 05.09. um 08.00 Uhr mit dem Treffen und Abfahrt der 51
Teilnehmer auf dem Parkplatz vor der Stadthalle. Nach der Abfahrt
begrüßten die Wanderführer die Teilnehmer und stellten den
Tagesablauf, und damit auch das heutige Ziel, vor.
Der
Omnibus fuhr über Bad Saulgau, Ravensburg, Richtung Tettnang nach Siggenweiler
auf den Parkplatz beim Hopfenmuseum. Hier
begannen die Teilnehmer die zwei angebotenen Wanderungen. Die größere mit ca. 12
Km führte über Siggenweiler, Herrgottsweiler nach Biggenmoos und weiter am
Schwandenweiher und Neuhäusle vorbei nach Zimmerberg. Durch Ried, an Tettnang
vorbei und weiter über Bernau, an Dieglishofen vorbei und die Brünnensweiler
Höhe führte der Wanderweg zum Ausgangspunkt zurück.
Die kleinere 6 km lange Route führte vom
Hopfenmuseum auf den Hopfenpfad
nach Dieglishofen und Irrmannsberg mit Blick zum Gut Kaltenberg nach
Tettnang. Am Ende der Neubausiedlung führte der Wanderweg durch die
Hopfen- und Obstanlagen nach Bernau. Nun verlief der Wanderweg an
Dieglishofen vorbei zur Brünnensweiler Höhe zurück zum Hopfenmuseum.

Nach der Wanderung wurde die Rückfahrt angetreten.
Allerdings wurde die Fahrt in Ravensburg unterbrochen, denn die Gruppe
war von den Organisatoren zum einem Museumsbesuch mit Führung im
Museum Humpis-Quartier angemeldet.

Nach der Aufteilung in zwei Gruppen erfolgte die rund
90-minütige Führung. Das Humpis-Quartier ist eines der best erhaltenen
spätmittelalterlichen Wohnquartiere in Süddeutschland. Die
Fernhandelsfamilie Humpis hat dem Ensemble im 15. JH die heutige
Gestalt gegeben. Das Museum Humpis-Quartier mit insgesamt sieben
Gebäuden ist ein ungewöhnlicher Ort, an dem städtische
Kulturgeschichte vom 11. bis zum 21. JH erlebt werden kann.

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