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Herbstwanderung am Albnordrand
Parkplatz Wanderheim Eninger
Weide - Grasberg - Markung Auchtert - Glems - unteres Speicherbecken -
Gunzentobel - alte Steige - Hännersteigle - oberes Speicherbecken - Parkplatz
Wanderheim Eninger Weide
Am 19.10.2008 führte die Ortsgruppe ihre
Herbstwanderung am
Albnordrand
auf der Reutlinger Alb durch. Die Laubfärbung war in diesem Jahr schon sehr weit
vorgeschritten was auf Grund der diesjährigen Witterungsbedingungen nichts
außergewöhnliches war. Der Wettergott war den 29 Wanderern sehr gut gesonnen was
die Bilder hoffentlich auch zeigen.
Vom P WH Eninger Weide (751 m) führte die Wanderung auf
markiertem Weg (blaues Dreieck) über den Grasberg (778 m) hinunter zur Markung
Auchtert und durch die Streuobstwiesen nach Glems (439 m). Über die Markung
Oberer Hof führte der Wanderweg zum unteren Speicherbecken.

Am Parkplatz WH Eninger Weide, beim Abstieg und Aussichtspunkt am Grasberg ...
Das Pumpspeicher-Kraftwerk der
ENBw wurde von 1962 bis 1964 von den Technischen Werken der Stadt Stuttgart
erbaut und besteht aus einem Unterbecken mit Krafthaus und einem 283 m höher
gelegenem Oberbecken. Diese beiden Becken sind über eine 1415 m lange
Triebwasserleitung mit einem Durchmesser von 3 m verbunden. Das Unterbecken hat
ein Fassungsvermögen von 1,2 Mio. m³, wovon 810.000 m³ Nutzinhalt sind. Das
Oberbecken hat einen Speicherraum von 900.000 m³, die zur Stromerzeugung zur
Verfügung stehen. Mit dem Inhalt des Oberbeckens kann die Turbine für
6,5 Stunden mit einer Leistung von 90 MW betrieben werden. Der Energieinhalt -
in elektrischen Strom umgerechnet - ist 560 MWh. Die erforderliche Dauer, um den
Nutzinhalt ins Oberbecken zu pumpen, beträgt 11 Stunden. Die Pumpleistung ist
etwas niedriger als die Turbinenleistung; sie beträgt 2 x 34 = 68 MW.
Dieses Pumpspeicherwerk hat die Besonderheit, dass es auch im Pumpbetrieb
wertvolle Regelleistung erzeugen kann. Dabei wird ein Teil der Pumpwassermenge
direkt auf die Turbinen geleitet. Hierfür musste die Steuerung der Turbinen und
Pumpen 2001 umgebaut werden. Der Wirkungsgrad ist in dieser Betriebsweise zwar
geringer, aber die gewonnene Energie ist hochwertiger.

... beim Walnüsse sammeln, Blick zum Grasberg und in Glems ...

... am Pumpspeicherkraftwerk mit Erklärungen ...

... am unteren Speicherbecken wird die Mittagsrast eingelegt ...
Das Oberbecken hat einen Ringdamm von bis zu 19,5 m Höhe. Es ist innen, sowohl
an der Böschung wie an der Beckensohle, mit Asphalt abgedichtet. Das
Unterbecken, die Tiefenbachtalsperre hat einen 26 m hohen Staudamm aus
Erdmaterial. Die Dammkrone liegt auf 459,70 m über NN.
Durch den Gunzentobel und am
Rangenbergle vorbei ging es am Fuße des Gutenbergs über die Alte Steige und das
Hännersteigle zum oberen Speicherbecken (753 m) zurück wum Parkplatz beim
Wanderheim Eninger Weide. Nach der Schlusseinkehr im Neuhaus in Bechingen
konnten die Wanderfreunde eine schönen und erlebnisreichen Tag ausklingen
lassen.

... bevor es am Rangenbergle und die Alte Steige wieder aufwärts zum
Ausgangspunkt zurück geht.
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