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Familienabend am
07.11.2009
Auch in diesem Jahr wurde der schon traditionelle
Brauch, gegen Ende des Wanderjahres den Rucksack und die Wanderschuhe in die
Ecke zu stellen und einen Abend zu gestalten, bei dem die Möglichkeit
besteht, aktive und passive, ältere und jüngere Mitglieder zu ein paar
gemeinsamen und vergnüglichen Stunden zusammen zu führen, fortgesetzt. Der Familienabend, mit
einem durch
eigene Kräfte gestalteten Programm, hat im jährlichen Veranstaltungskalender immer einen hohen
Stellenwert besessen. Trotz der bekannten Schwierigkeiten ist es unter großen
Bemühungen wieder
gelungen, diesen Brauch und damit dem Wunsch der Mitglieder nachzukommen.
Nach dem Musikstück von Alleinunterhalter
Benno Baier aus Göffingen folgte das
gemeinsam gesungene Albvereinslied.
Besonders willkommen waren die Jubilare mit ihren Angehörigen, mit dabei auch
unser hochgeschätztes Ehrenmitglied und Ehrenvertrauensmann Klemens Sauter. Mit einem herzlichen Wandergruß wurden
Helmut Geiselhart aus Obermarchtal,
stellvertretender Gauobmann des Donau-Bussen-Gaus mit Begleitung
willkommen geheißen. Er hat es sich nicht nehmen lassen, die Gauführung am
Familienabend zu repräsentieren. Schlussendlich
begrüßte der Vertrauensmann Irmgard Gegier, die die Gesangnummern von Alfred
Sauter am Klavier
begleitet und Benno Baier, der den
Familienabend musikalisch begleitete.
Wer wandert überlegt nicht lange, wozu das
gut ist sondern zieht froh und frei in die Natur, die ihm ein Stück Leben
bedeutet. Hier erneuert er sich wie in einem Jungbrunnen, von dem die Menschen
träumen. Mit diesen Worten ging der 1. Vorsitzende in seinen Ausführungen auf
den Zusammenhang von Gesundheit und Natur ein. Gewiss kann der Körper bei anderen Sportarten
zur Entwicklung angeregt werden, doch das Wandern ermöglicht das am
umfassendsten. Es lässt
die wünschenswerte Abwechslung wirken, ermöglicht jede Abstufung der
Anstrengung und damit Anpassung an die jeweilige Leistungsfähigkeit. Außerdem
wirkt hier in höherem Maße als bei anderen Sportarten das Klima und Wetter ein.
Ein weiterer Aspekt der Gesundheit durch Wandern ist die Freude daran, die beim
Wandern besonders nachhaltig ist. In der freien Natur ist der Mensch mit allen
Sinnen beteiligt. Die Zahl der Eindrücke und Erlebnisbereiche ist weit größer
als bei anderen Freizeitaktivitäten. So vermag das Wandern, egal in welcher
Form, uns die Natur und uns selbst erschließen. Sein Fazit war, dass man die
Zeit nutzen muss soweit die Kräfte reichen, um die Natur zu erleben; denn
Bewegung tut gut und ist gesund! Die rund 40 Veranstaltungen der Ortsgruppe
Riedlingen leisten in diesem Jahr ihren Beitrag.
Anschließend trug Alfred Sauter die
Gedichte „Verklärter Herbst" und "Der Herbst des Einsamen" von Georg
Trakl, welche damit
die
derzeitige Jahreszeit verdeutlichen. Danach trug Traude Brummund das Gedicht
"Eine Beterin vor dem Portal" aus den "Begegnungen in aller Welt" von dem Harzer
Weltreisenden und Reiseschriftsteller Carl-Heinz Kurz, den sie auch noch
persönlich kennen gelernt hat. Der Gesangvortrag von Solist Alfred Sauter mit dem Lied „Die
Waldandacht", am Klavier begleitet von Irmgard Gegier, brachte gute Stimmung
im voll besetzten Mohrensaal auf und erntete dafür viel Beifall.
Vor der Jubilarehrung richtete der stellvertretende Gauobmann Helmut Geiselhart
seine und die Grüße von Gauobmann Rudolf Ganser an die Teilnehmer des
Familienabends und dankte der Ortsgruppe Riedlingen, die derzeit eine hohe
Stellenwert im Donau-Bussen-Gau besitzt. Dies liegt u.a. am Engagement der
beiden Riedlinger Vertreter im Gauausschuss und das vom 27. bis 29. Mai 2011
bevorstehende Landesfest des Schwäbischen Albvereins in Riedlingen. Diese
Veranstaltung sei für Riedlingen schon lange notwendig und werde hoffentlich den
erforderlichen "Aufschwung" in die Ortsgruppe bringen.
Mit dem
Dank für die Treue und Unterstützung wurden die Ehrungen vom stellvertretenden Gauobmann
Helmut Geiselhart vorgenommen.
Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Theresia (Rösl)
Frei, Brigitte Schäfer, Andreas Braun, Berthold Härle
und Peter Osvath, für
40-jährige Mitgliedschaft Agnes Kraljic, Helmut Bucher, Bruno Finsterle, Manfred
Hafner, Bruno Schäfer und Martin Stümke, für
50-jährige Mitgliedschaft Dorothea Gneiting und Klemens Sauter, für 60-jährige Mitgliedschaft Otto Dreher, Franz
Linzmeier, Joachim Mack, Karl Massa
und Helmut Steinhart mit
Treue-Abzeichen und Urkunde des Schwäbischen Albvereins und einem kleinen
Geschenk der Ortsgruppe geehrt.
Der
Vertrauensmann
teilte den Anwesenden mit, dass die Ehrungen bei denen, die nicht anwesend sein konnten,
zu Hause nachgeholt wird.
Der zweite Teil des Unterhaltungsabends
eröffneten nach einem
weiteren Musikstück Elisabeth Schalkham und Karl Ertinger mit
dem Sketsch „Katzenjammer". Damit zeigten die Darsteller, wie es einem nach
einer durchzechten Nacht am
anderen Morgen ergeht und den Geburtstag der Ehefrau
vergessen hat.
Paul Grimm ließ mit seinem heiter-humorvollen Vortrag „Interessante Wanderungen
beim
Albverein" vor allem die Wanderwoche in der Südeifel noch einmal Revue
passieren. Leider passieren immer weniger lustige Geschichten, die ein Paul
Grimm zum Besten geben könnte. Eine Beschreibung der Schwaben brachte
Elfriede
Sautter mit ihrem Vortrag „M'r Schwobe" zum Besten. Der Höhepunkt des
Familienabends war die abschließende Gesangnummer. Solist Alfred Sauter, wieder am Klavier begleitet von Irmgard Gegier, beendete mit dem
Lied "Amazing Grace" oder mit deutschem Titel
"Ein schöner Tag"
den Abend. Für diesen
wohlklingenden Abschluss durfte er den verdienten Beifall entgegennehmen. Zum Abschluss dankte der
Vertrauensmann allen Mitwirkenden des Abends und denen herzlich, die zum
Gelingen des schönen Abends beigetragen haben. Er bedankte sich auch bei
Elisabeth
Schalkham, Waltraud Jakober und Fanny Grimm, die für den dekorativen
Tischschmuck verantwortlich zeichneten.
Das Tanzvergnügen rundete im Anschluss den
Abend ab, welches einige Stunden verbindender Zusammengehörigkeit und einen
schönen Abend vermittelte.
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