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Buswanderung "Fahrt ins Blaue"
Die Buswanderung "Fahrt ins
Blaue" entstand aus dem Wunsch der Seniorengruppe für ein gemeinsames
Vorhaben für "Alt" und "Jung", um den Kontakt zwischen der "älteren"
und "jüngeren" Generation nicht nur auf die sonstigen Veranstaltungen
der Ortsgruppe zu beschränken.
Mit der Beschreibung der
Buswanderung "Fahrt ins Blaue" möchte die Ortsgruppe "appetitanregend"
wirken, um einen entsprechenden Anreiz für eine Teilnahme an
zukünftigen Veranstaltungen dieser Art zu geben.
Die diesjährige "Fahrt ins Blaue"
begann am 02.08. um 07.00 Uhr mit dem Treffen und Abfahrt der 48
Teilnehmer auf dem Parkplatz vor der Stadthalle. Nach der Abfahrt
begrüßten die Wanderführer die Teilnehmer und stellten den
Tagesablauf, und damit auch das heutige Ziel, vor.
Der
Omnibus fuhr über Ehingen, B 30, A7 nach Dinkelsbühl. Hier
waren die Teilnehmer für eine Führung durch die wunderschöne Altstadt angemeldet. Nach der
Einteilung in zwei Gruppen fand die sehr gute Führung durch Frau Biebl und Herrn
Reuter statt.

Ausgangspunkt
war das Segringer Tor ist das einzige Tor in der Stadtmauer, das im 30-jährigen
Krieg beschädigt wurde und 1655 wieder aufgebaut wurde; alles andere überstand
die Belagerungen und Kriege ohne größeren Schäden. Von hier führte der Weg
über die Dreikönigskapelle, das Kapuzinerkloster, das Kornhaus und
Kinderzech-Zeughaus zum Faulturm und Parkwächterhäuschen. Das Kornhaus, das
heute als
Jugendherberge
dient, ein markanter Fachwerkbau wurde als Kornspeicher genutzt. Das
Kinderzech-Zeughaus wurde im 16. JH als Kornspeicher gebaut und dient seit 2007
als begehbares Magazin für den Kinderzech-Fundus. Der Faulturm mit
Zwingerhäuschen und
Zwinger diente als Schuldenturm und bildet die Nordwestecke der
Stadtbefestigungsanlage. Der Rothenburger Turm von 1390 beherbergt heute
noch die Folterkammer und Gefängnisräume und zeigt in einer Ausstellung die
Hexenverfolgung. Außerhalb der Stadtmauer zwischen Faulturm und Rothenburger
Turm befindet sich der Rothenburger Weiher mit seinen Karpfen. Die Führung
setzte sich zur Spitalanlage als geschlossene Dreiflügelanlage mit
stimmungsvollem Innenhof fort. Am früheren Waisenhaus zeigt der Fachwerkgiebel
zum Hof das
Symbol der Hochgerichtsbarkeit der ehemaligen Reichsstadt. Im Innenhof ist eine
hölzerne Kaltmange aus der früheren Schadfarb von 1735 zu sehen. In der
ehemaligen Spitalscheune ist seit 2008 das
Theater
im Spitalhof untergebracht. Über das Wörnitztor und das Haus der Geschichte
wurden die Gruppen zum
Weinmarkt mit den prächtigen Giebelhäusern von 1600, welche die Westseite des
Marktes zieren, geführt. Die Stadtpfarrkirche St. Georg konnte wegen einer Taufe
leider nicht besichtigt werden. Außerdem wurde noch über das alte und neue
Rathaus, die Schranne, den Hezelhof und das Karmeliterkloster berichtet bevor
die Führung nach ca. 90 Minuten endete. Nach der
Mittagspause
wurde die Fahrt ins Blaue mit zwei Wanderungen in der näheren Umgebung von
Dinkelsbühl fortgesetzt. Beide Gruppen nutzten den
markierten Wanderweg vom Parkplatz 3 bzw. 1 entlang der Bahnlinie nach
Neustädtlein und an den Weihern entlang nach Botzenweiler. Während die erste
Gruppe weiter an den Weihern nach Karlsholz wanderte, schlug die zweite Gruppe
auf dem Main-Donau-Wanderweg den Rückweg nach Dinkelsbühl ein. Über das
Dreiquellbrünnlein und den Tigerwald kam die erste Gruppe ebenfalls wieder nach
Dinkelsbühl zurück.
Nach einem erlebnisreichen Tag wurde die Heimkehr angetreten jedoch nicht ohne
einzukehren. Dies fand dieses Mal im Roten Haus in Andelfingen statt. Gegen
19.30 Uhr erreichten alle Teilnehmer glücklich und zufrieden ihr Zuhause.

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